Die letzte Meinung zum Basistunnel wurde am 05.03.2020 eingetragen.
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Die Bürgerinitiative (BI) "Basistunnel nach Prag"

hat in den letzten Wochen

37.900 Einwände

gesammelt. Das war nur Dank der großen Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern aus der Region und darüber hinaus möglich.
Parallel dazu wurde von uns eine eigene Stellungnahme erarbeitet, die wir am 12. März 2020 an die Landesdirektion Sachsen übergeben haben. Wir verfolgen damit drei wesentliche Ziele:

1. Fehler korrigieren
2. Neue Ideen etablieren
3. Dem Projekt die richtige Richtung geben

Wesentlicher Bestandteil unserer Stellungnahme ist eine

vierte Streckenführung (Optimalvariante),

Grafik für Stellungnahme

die viele Vorteile gegenüber allen bisher diskutierten Alternativen hat. Unter anderem gibt es ein völlig neues Konzept für einen verdeckten Überholbahnhof und eine komplett neue Linienführung. Wenn Sie mehr dazu erfahren wollen, dann schauen Sie sich die umfangreichen Ausführungen und Grafiken unter der Rubrik "Basistunnel" an.

Und so begann alles

Anlass für die Gründung der BI war die Veröffentlichung der Vorzugsvariante des sächsischen Wirtschaftsministeriums (SMWA) für eine Eisenbahn-Neubaubahnstrecke von Dresden nach Prag. Diese soll offene Streckenabschnitte, eine fast 40 m hohe Brücke durch das Wohngebiet in Pirna-Zehista, einen Überholbahnhof zwischen den Orten Dohma und Goes sowie einen darauffolgenden Tunnel durch das Erzgebirge haben. Bei dieser Variante (im ROV Variante G) ist mit einer erheblichen Lärmbelastung zu rechnen, die sowohl beim Bau der Strecke, als auch später im Betriebszustand alle Betroffenen ertragen müssten. Damit käme es zu wesentlichen Einschränkungen der Lebensqualität in den betroffenen Gebieten.

Aber auch die Variante F (ehem. Z 6), die hinter der Ortslage Dohma in einem bis zu 50 m tiefen, 2,5 km langen Einschnitt verläuft, ist keine Alternative. Außerdem quert die Variante 2 europäische Schutzgebiete, was nach unserer Ansicht nur ungenügend berücksichtigt wird. Hinter der Ortslage ist dann auch der Überholbahnhof mit einer Gleislänge von 1,3 km vorgesehen. Wie bekannt, ist bereits jetzt bei Westwindrichtung die Autobahnbrücke Seidewitztal zu hören. Unvorstellbar, wenn dann in der Nachbarschaft auch noch der Bahnhof liegt.Alle Varianten (D bis G) mit offener Streckenführung werden von uns konsequent abgelehnt.


Unser Ziel ist es, alles dafür zu tun, dass eine Volltunnelvariante gebaut wird und damit eine Verlagerung des Lärms aus dem Elbtal in den Korridor der Orte im Süden Pirnas nicht stattfindet.

Wir als Bürgerinitiative sind für eine Neubautrasse ohne zusätzliche Lärmbelästigung, ohne Eingriffe in das vorhandene Ökosystem und stehen auch für eine Lärmentlastung der Einwohner des oberen Elbtals.

Schienenwege sind ein wichtiger Baustein für wirtschaftlichen Erfolg und das Zusammenwachsen Europas. Der technische Fortschritt macht es inzwischen möglich Verkehrswege so zu realisieren, dass die Belastungen im Umfeld auf ein unvermeidbares Maß reduziert werden. Unsere Konzeptionen ermöglichen das. Es sind inzwischen vier Streckenführungen und Sie können sie unter "Basistunnel" sehen.

Die Streckenkonzepte (BI Vorzugsvariante, BI Alternativvariante, BI Direktvariante und BI Optimalvariante) sind inzwischen sehr detailliert ausgearbeitet und haben eine Planungstiefe erreicht, die für die Folgeschritte absolut ausreichend ist. Sowohl die Ausbindung und damit der Überholbahnhof, wie auch die weitere Streckenführung wurden im Detail geplant.

Durch konstruktive und zielstrebige Arbeit ist es uns gelungen, drei ernstzunehmende und technisch realisierbare Varianten in den Prozess des Raumordnungsverfahrens einzubringen und nun auch noch eine vierte.

Karikatur zum ROV

Mit der kompletten Untertunnelung wird es keine Lärmverlagerung aus dem Elbtal in andere bewohnte Gebiete geben.


Hinweis: Wir versuchen diese Seite aktuell zu halten. Es lohnt sich also, immer wieder rein zu schaun.


Eines Tages wird der Mensch den Lärm ebenso unerbittlich bekämpfen müssen wie die Cholera und die Pest.
(Nobelpreisträger in Medizin, Robert Koch 1910)
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