Die letzte Meinung zum Basistunnel wurde am 11.03.2019 eingetragen.
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Die Bürgerinitiative (BI) "Basistunnel nach Prag"

wurde im Juli 2018 gegründet. Anlass dafür war die Veröffentlichung der Vorzugsvariante des sächsischen Wirtschaftsministeriums (SMWA) für eine Eisenbahn-Neubaubahnstrecke von Dresden nach Prag. Diese soll offene Streckenabschnitte, eine fast 40 m hohe Brücke durch das Wohngebiet in Pirna-Zehista, einen Überholbahnhof zwischen den Orten Dohma und Goes (in unmittelbarer Nachbarschaft zu Goes mit den entsprechenden Auswirkungen in Bezug auf den Lärm), sowie einen darauffolgenden Tunnel durch das Erzgebirge haben. Bei dieser Variante ist mit einer erheblichen Lärmbelastung zu rechnen, die sowohl beim Bau der Strecke, als auch später im Betriebszustand alle betroffenen ertragen müssen. Damit käme es zu wesentlichen Einschränkungen der Lebensqualität in den betroffenen Gebieten.

Aber auch die Variante Z 6, die hinter der Ortslage Dohma in deren unmittelbaren Nähe in einem bis zu 45 m tiefen, 2,5 km langen Einschnitt verläuft, ist keine Alternative. Außerdem quert die Variante 2 europäische Schutzgebiete, was nach unserer Ansicht nur ungenügend berücksichtigt wird. Hinter der Ortslage ist dann auch der Überholbahnhof mit einer Gleislänge von 1,3 km vorgesehen. Wie bekannt, ist bereits jetzt bei Westwindrichtung die Autobahnbrücke Seidewitztal zu hören. Unvorstellbar wenn dann in der Nachbarschaft der Bahnhof liegt.Sowohl DB 5 wie auch Z 6 werden von uns konsequent abgelehnt.

Wir als Bürgerinitiative sind für eine Neubautrasse ohne zusätzliche Lärmbelästigung, ohne Eingriffe in das vorhandene Ökosystem und stehen auch für eine Lärmentlastung der Einwohner des Elbtals.Unser Ziel ist es, alles dafür zu tun, dass eine Volltunnelvariante gebaut wird und damit eine Verlagerung des Lärms aus dem Elbtal in den Korridor der Orte Pirna- Zehista und Dohma nicht stattfindet.

Schienenwege sind ein wichtiger Baustein für wirtschaftlichen Erfolg und das Zusammenwachsen Europas. Der technische Fortschritt macht es inzwischen möglich Verkehrswege so zu realisieren, dass die Belastungen im Umfeld auf ein unvermeidbares Maß reduziert werden. Unsere Konzeption würde das ermöglichen. Es sind inzwischen drei Streckenführungen und Sie können sie unter "Basistunnel" sehen.

Streckenvarianten Dresden Prag

Zwei der Streckenkonzepte (BI Vorzugsvariante und BI Alternativvariante) sind inzwischen sehr detailliert ausgearbeitet und haben eine Planungstiefe erreicht, die für die Folgeschritte absolut ausreichend ist. Sowohl die Ausbindung und damit der Bahnhof in Heidenau, wie auch die weitere Streckenführung wurden im Detail geplant.

Es ist sicher nicht alltäglich, dass sich eine Bürgerinitiative in ein derartiges europäisches Großprojekt mit eigenen Varianten einmischt. Leider, und das ist auch uns bewusst, werden Bürgerinitiativen im Regelfall mit dagegen in Verbindung gebracht. Uns ist es gelungen, durch konstruktive und zielstrebige Arbeit, zwei ernstzunehmende und technisch realisierbare Varianten in den Prozess des Raumordnungsverfahrens einzubringen.Nun kommt es auf SIE an. Beteiligen Sie sich aktiv in der Meinungsbildung im Rahmen des Raumordnungsverfahrens. Die Abläufe haben wir unter dem Button Projektverlauf dargestellt. Es kommt jetzt darauf an eine Meinung zu haben und diese auch kund zu tun.

Mit der kompletten Untertunnelung wird es keine Lärmverlagerung aus dem Elbtal in andere bewohnte Gebiete geben.


Hinweis: Wir versuchen diese Seite aktuell zu halten. Es lohnt sich also, immer wieder rein zu schaun.


Eines Tages wird der Mensch den Lärm ebenso unerbittlich bekämpfen müssen wie die Cholera und die Pest.
(Nobelpreisträger in Medizin, Robert Koch 1910)
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